Kakako zählt zu den Malvengewächsen und die immergrünen Büsche, Bäume wachsen normalerweise in Gemeinschaft mit anderen Bäumen, die als Schattenspender dienen. Bei einer extensiven Nutzung werden die Bäume oft wachsen gelassen und erreichen ein Alter von 45 – 60 Jahren und erreichen eine Höhe von 12 – 15 m. Für eine Nutzung mit höherem Ertrag ist es notwendig eine regelmässige Baumpflege zu betreiben, diese zu schneiden, so dass die Höhe von 3 – 4 m für eine gute Bewirtschaftung nicht überschritten wird.

, Kakao, Speise der Götter „Xocóatle“, Vanilla & Spices Mexico
Kakaobaum ca 2-3 Jahre alt, Mexiko

Die Blätter des Kakaobaumes sind länglich spitz und sehr groß (35 cm). Ungewöhnlich ist, dass die schönen Kakaoblüten direkt am Stamm wachsen. Kakao blüht verschwenderisch. Von den vielen Blüten bleiben nur wenige durch Insekten bestäubte Blüten übrig. Die Bestäubung erfolgt ausschließlich durch eine bestimmte Art von Gnitzen, einer Käferart, deren Männchen fruchtsaugend sind. Durch die Beschränkung auf diese Käfer ist die Bestäubungsrate recht gering. Die Anzahl der reifen Früchte beträgt dann oft nur 12 – 20 / Baum.

Die Früchte, sogen. Panzerbeeren, sind durch eine dicke und harte Schale geschützt und färben sich gelb bis rot. Bei 20 cm länge und bis zu 500 g Gewicht findet man darin zwischen 30 und 100 weiße Kakaobohnen in schmackhaftem Fruchtfleisch. Kakao benötigt einen guten Boden und ausreichend Wasser. Die Temperatur darf nicht unter 16°C sinken.   Kakao wird in zwei Qualitätsklassen eingeteilt: den sogen. Konsum-Kakao und dem Edelkakao, Criollo. Letzterer hat ein besonderes Aroma, welches von Chocolatiers als fruchtig, rosinig, nussig bis erdig oder holzig beschrieben wird. Es gibt unterschiedliche Kakaosorten, die nach den Früchten, Aroma und Herkunftsland  unterschieden werden. Der Edelkakao stellt 5 -10 % der jährlichen Erntemenge dar. Die Preise des Edelkakaos können das 5 – 10 fache gegenüber Konsumkakao erzielen. Da der Edelkakao nur in kleinen Mengen zur Verfügung steht werden auch Mischungen vorgenommen, um die Geschmacksnoten zu variieren. Industriell gefertigte Schokolade bedient sich naherzu immer des kostengünstigen Konsum – Kakaos.

Kakao wird leider an der Börse gehandelt, was nicht zum Vorteil für die Bauern ist. Der Handel mit Lebensmitteln, wie Kakao und Getreide sollte als Spekulationsobjekt eigentlich untersagt werden. Dies wäre ein entscheidender Schritt, um den Bauern faire Preise zu zahlen. Unser Ziel ist es deshalb, direkt bei den Bauern einzukaufen, bessere Preise zu zahlen und ohne Umwege den Endverbraucher nachverfolgbar mit Kakako zu beliefern.

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